Fündling Bau-GmbH - Immobilien in Stade
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Richtig Heizen und Lüften und dabei Heizkosten sparen und Schimmel vermeiden:

Die Wohnung nicht auskühlen lassen / gleichmäßiges Heizen spart Energie:

             

Nachts und bei Abwesenheit die Heizung nur leicht, maximal um 2°C reduzieren, aber nicht vollständig abdrehen. Für das Aufheizen kalter Räume mit heruntergedrehten Thermostatventilen und ausgekühlten Wänden wird sehr viel mehr Energie benötigt, als für gleichmäßiges Heizen. Die ausgekühlte Wohnung wird allein durch abendliches Heizen mit modern eingestellten Heizungen auch nicht mehr ausreichend warm. Außerdem wird Feuchtigkeit an Fensterscheiben und Wänden kondensieren und die Entstehung von Schimmel gefördert. Generell sollten 18° Raumtemperatur nicht unterschritten werden.

 

Luftfeuchte kontrollieren:

Die Luftfeuchtigkeit sollte in Herbst/Winter nicht über 40-50 % liegen (50-55 %  in milderen Zeiten).

 

Raumseitig beschlagene moderne Isolierglasfensterscheiben:

Von der Raumseite her nasse und beschlagene Isolierglasscheiben sind ein eindeutiges Anzeichen eines falschen Heiz- und Lüftungsverhaltens.

 

Mit weit geöffneten Fenstern lüften (auch an nasskalten Wintertagen):     

Am besten mehrmals täglich für 4-10 Minuten die Fenster weit öffnen oder für 2-4 Minuten zwei gegenüberliegende Fenster weit auf Durchzug öffnen. Die hereinströmende frische Luft sorgt für ein angenehmes Innenraumklima. Die in den Wänden gespeicherte Wärme wird nach schließen der Fenster schnell an die Raumluft abgegeben und schon nach wenigen Minuten ist es wieder angenehm warm. Frisch hereingelüftete Luft lässt sich auch mit sehr viel weniger Heizenergie warm halten, weil sie weniger Feuchtigkeit gebunden hat. Warme, feuchte, ungelüftete Luft verbraucht dagegen sehr viel Heizenergie, da das ganze in der Luft gebundene Wasser mit erwärmt werden muss.

 

Gekippte Fenster vermeiden:  

In Kippstellung kühlen die Bereiche um die Fenster (oben und seitlich) aus, Feuchtigkeit schlägt sich nieder und Schimmel entsteht. Die Heizenergieverluste sind bei ständig gekippten Fenstern groß und die Wohnung wird nie richtig warm. Ein ständig gekipptes Fenster kann Mehrkosten von einigen hundert Euro pro Jahr verursachen.

 

Schlafzimmer lüften:

Wenn das Schlafzimmer zu kühl wird, schlägt sich die Feuchtigkeit aus der Luft an den kalten Wänden und Gegenständen nieder, was zur Bildung von Schimmel führen kann. Wer nicht bei offenem Fenster schläft, muss tagsüber (zumindest morgens und abends) bei weit geöffneten Fenstern länger querlüften.

 

Feuchträume (Küchen und Bäder) lüften:

Feuchtigkeit sollte bereits beim Entstehen, das heißt beim Duschen, Baden oder Kochen hinausgelüftet werden. Deuchte Dampf nicht in der ganzen Wohnung verteilt, sollten die Türen geschlossen gehalten werden. Nasse Flächen vom Baden oder Duschen sollten sofort mit einem Lappen abgetrocknet werden. Da Wände, Decken und Gegenstände (nasse Handtücher) nach dem Duschen viel Feuchtigkeit enthalten, sollte nach dem ersten Lüften die Raumluft wieder erwärmt werden. Denn nur so kann die erhöhte Feuchtigkeit wieder an die Luft abgegeben werden. Nach ½ Stunde sollte nochmals nachgelüftet werden, um die aufgenommene Feuchtigkeit nach draußen zu transportieren.

 

Wände trocknen, die bereits feucht sind:

Die Wände müssen über längere Zeit durch regelmäßiges Aufheizen und sehr häufiges Stoßlüften getrocknet werden. Der folgende Vorgang sollte so oft wiederholt werden, bis die Wände wieder trocken sind.

  • Heizkörper aus und Fenster für einige Minuten weit auf, feuchte Luft hinauslüften und trockene Luft hineinlassen.
  • Fenster zu und Heizkörper an,
  • Aufheizen der eingetretenen Luft, damit diese die Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann;
  • Heizkörper aus und Fenster für einige Minuten weit auf; feuchte Luft hinauslüften und trockene Luft hineinlassen.

Türen geschlossen halten:

Türen sollten möglichst geschlossen gehalten werden, damit nicht warme, feuchte Luft aus Bad oder Küche in kältere Räume gelangt und sich dort niederschlägt.

 

Heizkörper nicht zustellen oder verkleiden:   

Direkt vor den Heizkörpern sollten keine Vorhänge angebracht oder Möbel gestellt werden. Sie vermindern die Wärmeabstrahlung in den Raum und erhöhen die Heizkosten. Durch Vorhänge verdeckte Thermostatvenile können außerdem die Tempereatur nicht richtig regulieren.

 

Möbel nicht direkt an die Außenwand stellen:

Möbel mindestens 5-10 cm von der Wand abrücken und die Wände nicht von innen dämmen. Bei großen Schränken sollten Sie auf Spalten über und unter dem Schrank achten, um eine Luftzirkulation zu ermöglichen.

 

Keine dampfsperrenden Farben und Tapeten verwenden:

Bei Kunststofftapeten, Latexfarben oder Acrylfarben können die Wände nicht mehr als Feuchtigkeitspuffer wirken. Diese dürfen in Wohnräumen daher nicht eingesetzt werden.

 

Thermo-Hygrometer:

Die relative Luftfeuchtigkeit und Temperatur kann ganz einfach mit einem Feuchtigkeitsmessgerät mit Thermometer überwacht werden. Diese gibt es günstig im Baumarkt. Bei Problemen stellen wir Ihnen gerne für 14 Tage ein Gerät mit Datenspeicher zur Verfügung und helfen bei der Auswertung der Daten und beraten Sie zu Ihrem Heiz- und Lüftungsverhalten.

 

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